Die Geschichte der Kanada Goldmünzen

Die kanadische Goldmünze gibt es seit 1979

Gold gehört bereits seit Jahrhunderten zu den beliebtesten Geldanlagemöglichkeiten. Im Jahr 1979 entschied sich die Prägeanstalt Royal Canadian Mint daher zur Prägung von Kanada Goldmünzen mit dem bekannten Ahornblatt auf der Vorderseite. Die Rückseite der Goldmünzen aus Kanada ziert ein Porträt der englischen Queen Elisabeth II, zudem sind hier der jeweilige Nennwert und das Prägejahr zu finden. Mit ihrer mehr als 30jährigen Geschichte, dem hohen Feingehalt und der besonderen Qualität gehören Kanada Goldmünzen zu den beliebtesten Goldmünzen der Welt.

Goldmünzen aus Kanada

Kanadische Goldmünzen mit dem Ahornblatt

Goldmünzen aus Kanada werden als Bullionmünzen gefertigt. Hierdurch können kanadische Goldmünzen nahezu zum Materialwert gehandelt werden, einen Sammleraufschlag gibt es hier nicht. Seit dem ersten Prägejahr 1979 wird die kanadische Goldmünze bereits mit dem typischen Motiv, dem Ahornblatt, geprägt, das seither nicht mehr verändert wurde. Auch das Konterfei der britischen Queen wurde in den nun mehr als 30 Jahren nur minimal verändert. Dies sorgt nicht nur für einen hohen Bekanntheitsgrad der Kanada Goldmünzen, sondern macht sie auch für Anleger eher uninteressant. Der Handel ist hierdurch zum jeweiligen Materialwert möglich, der an die Kursentwicklung von Gold gebunden ist.

Zusätzlich zum Bild der britischen Königin ist auf der Rückseite auch der jeweilige Nennwert der Münzen aufgeprägt. Die 1 Unze Maple Leaf beispielsweise trägt einen Nennewert von 50 kanadischen Dollar, die Maple Leaf ½ Unze hingegen weist einen Nennwert von 20 kanadischen Dollar auf. Da der Handel jedoch zum Goldpreis erfolgt, werden Kanada Goldmünzen weit über diesem Nennwert gehandelt und nehmen direkt an der Goldentwicklung teil.

Kanadische Goldmünzen mit hohem Feingehalt

Der Kanadische Maple Leaf aus Feingold

Die ersten Goldmünzen aus Kanada, die 1979 fertiggestellt wurden, wiesen einen Feingehalt von 99,9% auf. Ab 1982 wurde der Feingehalt dann auf 999,9% erhöht, der auch als „Four Nine Fine“ Standard bezeichnet wurde. Kanadische Goldmünzen werden auch heute noch mit einem Feingehalt von 999,9 geprägt und sind damit aus reinstem Gold gefertigt. Im Jahr 2007 legte die Royal Canadian Mint eine Sonderedition der kanadischen Goldmünzen auf, die mit einem Feingehalt von 999,99% verkauft wurden. Diese Sonderedition zeigte auf der Vorderseite drei Ahornblätter und hob sich so auch optisch von den klassischen Kanada Goldmünzen ab.

Seit 1979 wird der Kanadische Maple Leaf in einer Größe von 1 Unze hergestellt, da dies ein sehr gebräuchliches Maß für Gold darstellt. Auch der Goldpreis, der an den internationalen Börsen ermittelt wird, wird pro Feinunze angegeben. Erst später folgte dann auch die Prägung kleinerer Münzen. Ab 1982 wurde der Kanadische Maple Leaf als ¼ Unze und 1/10 Unze geprägt, 1986 folgten dann die 1/2-Unzen-Münzen, seit 1993 können Anleger auch kleine 1/20-Unzen-Goldmünzen mit dem Ahornblatt erwerben.